Rezepttipp: Pasta mit frischem Spargel und Parmaschinken-Röllchen

21. Mai 2010

Heute haben wir ein Spargelgericht mit Pasta für Sie ausgewählt - Nudeln sind eine interessante Alternative zu Kartoffeln. Sie nehmen die Sauce gut auf und überdecken den Geschmack des Spargels nicht.

Pasta mit frischem Spargel und Parmaschinken-Röllchen

Für 4 Personen

Zutaten:
500 g Tortiglioni, Penne oder nach Wunsch auch Tagliatelle
1,5 kg Spargel
200 g milder Parmaschinken oder Serano, fein geschnitten
Grün von der Frühlingszwiebel oder vom Bärlauch kleingeschnitten zum
Garnieren.
Geriebener Parmesankäse

Für die Sauce “Vigneron”:
* 200 g Butter
* 2 Eigelb
* 2 EL 2008er Bensheimer Paulus Weißburgunder Kabinett Trocken (den
Rest gibt es spätestens zum Essen)
* Verjus (gibt es bei uns im Weinladen)
 * Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Spargel gut schälen, in ca. 4 cm lange Stücke schneiden und “al
dente” kochen.
Nudeln auch “al dente” kochen. Hinweis: Man kann die Nudeln gut im
Spargelwasser kochen.
Beides gut heiß halten oder Soße zeitgleich zubereiten.

Die Parmaschinken-Scheiben in 4-5 Portionen stapeln und fest
aufrollen, dann in 1 cm breite Scheiben/Röllchen schneiden. Die
Scheiben/Röllchen unter Nudeln und Spargel heben.

Zubereitung Sauce “Vigneron”:
Die Butter wird geschmolzen, bitte nicht bräunen lassen. Die Eigelbe
mit dem Weißen Burgunder im warmen Wasserbad schaumig schlagen. Ein
Schneebesen ist gut, ein elektrischer Handrührer funktioniert auch gut. Das
Wasserbad nicht zu heiß machen, weil das Eigelb sonst gerinnen würde.

In den Schaum wird langsam und tropfenweise die geschmolzene Butter eingerührt. Es muss immer erst die gesamte Butter vollständig mit dem Ei
verschlagen sein, bevor wieder Butter zugegeben wird. Wenn die Butter
aufgebraucht ist, mit Salz, Verjus und frischem Pfeffer abschmecken.
Der Verjus kann ggf. auch durch etwas Zitronensaft ersetzt werden.

Die fertige Sauce sollte möglichst sofort serviert werden.

Heiß servieren und nach Wunsch salzen und pfeffern, mit mit
feingackten Frühlingszwiebeln oder Bärlauch bestreuen, Parmesan nach
Geschmack.

Zu dem Gericht genießen Sie den o. g. Weißburgunder.

Hinweis zu Verjus: Es handelt sich um den Saft aus unreifen Trauben.
Im Mittelalter wurde Verjus - Grünsaft - zum Säuern von Speisen
verwendet, bis später Zitronen in unsere Gegend gebracht wurden. Der
Saft erfreut sich in der modernen Küche wieder wachsender Beliebtheit.

Ausgehtipp in Bensheim: Spargelgerichte und passende Weine serviert unsere Gutsschänke in der Spargelzeit - Grieselstraße 51-59, 64625 Bensheim, Tel. 06251-2299

Die Gutsschänke des Weinguts Mohr in Bensheim bietet Spargelgerichte

11. April 2010

Passend zur Spargelsaison bietet die Gutsschänke des Weinguts Mohr in Bensheim Spargelgerichte: mit Pute, Schnitzel, Rumpsteak usw. Dazu werden die passenden Spargelweine serviert.
Adresse: Grieselstraße 51-59, 64625 Bensheim, Tel. 06251-2299
Auch für Gruppen!! –> Anmeldung und Informationen telefonisch
Internet: http://www.mohr-weingut.de

Burgunder Weine Bensheim, Hessische Bergstraße

10. April 2010

Das Weingut Mohr in Bensheim baut schon lange Burgunder-Weine an. Hören Sie hierzu einen Podcast mit Winzermeisterin Christa Gut auf http://www.weinhoeren.de/index.php?id=22

Lagerbarkeit bzw. Haltbarkeit von Weinen

31. März 2010

Liebe Weinfreunde, immer wieder werde ich auf die mögliche Lagerzeit von Weinen angesprochen. Eine generelle Aussage kann man nicht treffen, es kommt auf verschiedene Faktoren je nach Wein an. Dennoch möchte ich Ihnen einige allgemeine Anhaltspunkte geben. Heute werden im Allgemeinen junge Weine bevorzugt. Daher achtet man beim Ausbau schon darauf, dass die Weine nur relativ kurz und bei optimaler Füllreife abgefüllt werden. Früher blieben sie wesentlich länger im Fass und zeigten beim Abfüllen schon reife Geschmacksnuancen (Holzfass betont etc.). Wesentliche Faktoren sind Säure, Süße, Alkohol. Säure und Süße machen Weißweine haltbarer, Rotweine sind bei hohem Alkoholgehalt länger lagerfähig. Rotweine haben zudem ganz andere Gehaltsstoffe.

1) Edelsüße Weißweine (Auslese bis Eiswein): Sind auf Grund der hohen Säure und Süße lang haltbar und steigern ihre Qualität.

2) Normale weiße Qualitäts- und Kabinettweine: Haben weniger Säure und Süße und sind in der Regel für den baldigen Verzehr gedacht, Lagerbarkeit im Schnitt 2 bis 3 Jahre.

3) Rotweine: Unsere Weine aus Maischegärung können gut 5 bis 10 Jahre gelagert werden. Weine, die schon im Barriquefass länger ausgebaut wurden, sind von vorneherein auf bis zu 10 Jahre Lagerung und mehr ausgelegt.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist der Verschluss. Nach wie vor bürgt ein guter Korken für eine gute Haltbarkeit. Mit Kunststoffen und Schraubverschlüssen haben wir selbst keine Erfahrung. Allgemein geht die Tendenz weg vom Kunststoff und wieder zurück zu Korkprodukten. Hierzu gibt es auch einen Hörbeitrag auf http://www.weinhoeren.de

Christa Guth, Winzermeisterin